spezielle Informationen für Sie zusammengestellt:

zurück senden drucken

Was Auszubildende wirklich brauchen: Die richtigen Versicherungen

 

Zehntausende von Schulabgänger drängen in den letzten Sommertagen in die Berufe und treten ihre Berufsausbildung an. Bislang beschränkte sich die Notwendigkeit von Versicherungsschutz auf das Mofakennzeichen. Den Rest haben die Eltern erledigt. Doch mit dem ersten Einkommen ändert sich auch in puncto Versicherungen das Leben. Grundbausteine für die Absicherung ist die gesetzliche Sozialversicherung. Wo der gesetzliche Schutz unzureichend greift, müssen private Zusatzbausteine her. Diese Bausteine sind für Auszubildende besonders wichtig:

 

gesetzliche Krankenversicherung: Bislang waren die jungen Menschen, von wenigen Ausnahmen abgesehen, bei ihren Eltern krankenversichert. Jetzt müssen sie sich spätestens 14 Tage nach Beginn der Lehre selbst entscheiden, bei welcher gesetzlichen Krankenversicherung sie ihren Versicherungsschutz nehmen. Wer bislang über privat krankenversicherte Eltern versichert war, kann mit Beginn der Versicherungspflicht kündigen. Wer sich zusätzlich zur gesetzlichen Krankenversicherung absichern will, kann dies über eine private Krankenzusatzversicherung tun.

Berufsunfähigkeit und Invalidität:  Berufsanfänger haben keinen oder nur einen sehr geringen Anspruch auf eine Erwerbsminderungsrente. Mit 750 Euro im Schnitt bietet selbst der Höchstsatz der gesetzlichen Erwerbsminderungsrente  ein Leben in Armut. Daher ist es wichtig, sich schon in jungen Jahren vor dem Risiko einer Berufsunfähigkeit abzusichern. Nämlich dann, wenn man noch jung und gesund ist. Immer mehr Menschen müssen vor Erreichen des Rentenalters ihre Berufe an den Nagel hängen. Statistisch gesehen sind etwa 25 % aller Bürger davon betroffen. Die Folge sind erhebliche Finanzprobleme. Hat man jedoch eine Berufsunfähigkeitsversicherung abgeschlossen, erhält man nach Eintritt einer Berufsunfähigkeit eine entsprechend vereinbarte Rente.

Dasselbe gilt für einen Unfall. Berufstätige sind während ihrer Arbeitszeit und den Arbeitswegen über die gesetzliche Unfallversicherung versichert - in der Freizeit jedoch nicht. Aber gerade in der Freizeit ereignen sich die meisten Unfälle. Sich gegen die finanziellen Folgen einer unfallbedingten Invalidität zu schützen ist Grundlage für den Abschluss einer privaten Unfallversicherung.

Altersversorgung: Die Höhe einer gesetzlichen Altersversorgung reicht nicht aus, um den früheren Lebensstandard halten zu können. Daher gilt: Je früher mit der Altersvorsorge begonnen wird, um so geringer der Vorsorgebetrag. Und zudem gibt es mit vermögenswirksamen Leistungen oder der Riester-Rente staatlich unterstütze Vorsorgemodelle. Junge Menschen unter 26 Jahre bekommen bei der Riester-Rente zur Grundzulage von 154 Euro noch 200 Euro dazu. Ob und welche Kapital- bzw. fondsgebundene Lebensversicherungen oder private Rentenversicherungen sinnvoll und notwendig sind, sollte man am besten mit einem Versicherungsmakler besprechen. Versicherungsmakler haben den richtigen Überblick über die verfügbaren Möglichkeiten und zudem den Zugang zu den Produkten.


zurück  senden  drucken