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Bescheid wissen und vorsorgen - die Pflege

 

Die beiden Worte geistern immer häufiger durch die Medien: "Demographischer Wandel" - und natürlich deren unschöne Folgen: Laut einer Prognose des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW) dürfte sich die Zahl der pflegebedürftigen Bundesbürger von derzeit 2,25 Millionen bis 2050 auf vier bis 4,5 Millionen etwa verdoppeln.

 

 

Pflege: Immer mehr Menschen sind betroffen, aber nur wenige kennen sich aus

 

Von den heutigen Pflegebedürftigen werden etwa 70 Prozent zu Hause versorgt. Und so führt eine Pflegebedürftigkeit nicht nur für jeden selbst, sondern auch für seine Angehörigen zu massiven Einschnitten. Doch obwohl viele Bundesbürger direkt oder indirekt vom Thema Pflegebedürftigkeit betroffen sind, ist das Wissen um die Leistungen aus der gesetzlichen Pflegeversicherung eher spärlich. So ist insbesondere der gesetzliche Anspruch auf eine Pflegeberatung weitestgehend unbekannt. Diese erfolgt meist durch Mitarbeiter der Pflegekassen, die über das notwendige Wissen aus den Bereichen des Sozialrechts, der Pflege und der Sozialarbeit verfügen.

Die Pflegeberater stehen bei allen Fragen zur Verfügung, was die Angebote und die finanzielle Unterstützung über die Pflegekasse angeht.

 

Die zu schließende Pflegelücke ist groß

 

Für die Pflegestufe III schießt die Pflegekasse gerade einmal 1.510 € zu. Dagegen kostet ein Heimplatz aber zwischen 2.500 und 3.500 Euro im Monat - in besonderen Lagen der Großstädte sogar noch mehr. Der sich aus der Differenz von Kosten zu den Leistungen der gesetzlichen Pflegepflichtversicherung ergebende Betrag kann einen Haushalt schnell an den Rand der Leistungsfähigkeit bringen und alle verfügbaren Mittel aufbrauchen. Daher ist unbedingt über eine eigene zusätzliche Absicherung zu treffen, will umfassende, dauerhafte Pflege möglich machen - nämlich über eine private Pflegeversicherung. Damit zahlt man einen Beitrag für eine Absicherung, die im Falle eines Pflegefalles die vereinbarte Leistung erbringt.

 


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